Arbeitsgruppe "Wege zum Verständnis des Judentums"

Die Arbeitsgruppe "Wege zum Verständnis des Judentums" ist vom Evangelischen Oberkirchenrat eingesetzt.

 

Die Arbeitsgruppe hat den Auftrag
- die bestehenden Kontakte zu jüdischen Gemeinden und Gruppen im Raum der Landeskirche zu halten und zu pflegen,
- die im christlich-jüdischen Gespräch aufbrechenden Fragestellungen aufzunehmen und für die Landeskirche fruchtbar zu machen,
- der Kirchenleitung zu bestimmten Anlässen zuzuarbeiten
- Kontakte zu Institutionen und Organisationen wahrzunehmen, die mit dem christlich-jüdischen Gespräch befasst sind.
Die Arbeitsgruppe hat für das Pfarramt für das Gespräch zwischen Christen und Juden die Funktion eines Beirats. Der Inhaber der Pfarrstelle ist Geschäftsführer der Arbeitsgruppe.

Einrichtungen der Arbeitsgruppe

Die Arbeitsgruppe "Wege zum Verständnis des Judentums" unterhält folgende Einrichtungen:

 

 

Die Arbeitsgruppe ist Mitglied in der KLAK

KLAK-Delegiertentagung 2009 in Berlin, Vortrag von Rabbiner Prof. Dr. Andreas Nechama

Die Arbeitsgruppe "Wege zum Verständnis des Judentums" ist seit 1978 Gründungsmitglied der "Konferenz landeskirchlicher Arbeitskreise 'Christen und Juden' im Bereich der Evangelischen Kirche in Deutschland" (KLAK)

1979 waren Arbeitskreise aus sechs Landeskirchen in der KLAK vertreten, inzwischen gehören der KLAK Arbeitskreise für das christlich-jüdische Gespräch aus fast allen Landeskirchen der EKD an. Jährlich findet in Berlin eine Versammlung der Delegierten aller Arbeitskreise statt, bei denen jeweils ein theologisches Schwerpunktsthema bearbeitet wird, aus den Landeskirchen berichtet wird und gemeinsam interessierende Fragen besprochen werden. 

Ihre gemeinsame Zielsetzung haben die landeskirchlichen Arbeitskreise in der Präambel der Geschäftsordnung der KLAK formuliert:

  • "Wir wollen in unserer Arbeit 
  • die jüdische Wurzel des christlichen Glaubens entdecken und annehmen
  • die grundlegende Bedeutung des Verhältnisses von Kirche und Israel für unseren Glauben bewusst machen
  • Möglichkeiten der Begegnung von Christen mit Juden und dem Judentum in Israel und in anderen Ländern schaffen und fördern
  • antijüdische Tendenzen in der Überlieferung der Kirche, in Theologie und in unserem Glauben wahrnehmen und überwinden
  • aller Judenfeindschaft in unserem Land entgegentreten
  • Informationen über das Judentum erarbeiten und bereitstellen
  • für den Staat Israel und den Frieden mit seinen Nachbarn eintreten.

Für diese Aufgaben ist das Gespräch mit Jüdinnen und Juden unerlässlich. Judenmission lehnen wir ab".

www.klak.org