Jüdisch beziehungsweise christlich: Näher als du denkst?!

 

Denkanstöße durch das Jahr hindurch

Das Christentum entstand aus dem biblischen Judentum heraus: Jesus war Jude und seine Jüngerinnen und Jünger auch. Die ökumenische Kampagne „#beziehungsweise – jüdisch und christlich: näher als du denkst“ regt an, die enge Verbundenheit des Christentums mit dem Judentum im Alltag wahrzunehmen. (s. Eröffnung am 11.11.: https://www.youtube.com/watch?v=99QL7cb-5oI ). Das Stichwort „beziehungsweise“ lenkt den Blick auf aktuell gelebte jüdische Praxis. Wie wird Pessach heute gefeiert? Was heißt Befreiung aus Knechtschaft im Jahr 2021?

Auf 14 Plakatmotiven und über eine begleitende Website, die per QR-Code erreichbar ist und ab Dezember Infos und Material bereitstellt, werden Verwandschaft und Eigenheit der beiden Traditionen thematisiert, im Januar etwa die Bibel: Juden und Christen beziehen sich auf die Hebräische Bibel als Grundlage der eigenen Tradition und lesen und verstehen sie auf je eigene Weise. Unterschiede? Jede Menge. Jedoch gibt es immer wieder Parallelen, Gemeinsamkeiten und überraschende Nähe.

 

Neugierig geworden? Auf der Internetseite www.juedisch-beziehungweise-christlich.de gibt es von Dezember an weitere Informationen. Die Plakate werden den Pfarrämtern im Januar zugehen.

 

Pfarrer Jochen Maurer